Der Beitrag: Projekt Lampocoy erfolgreich wurde am Samstag, 12. Oktober 2013 veröffentlicht und unter Kaffeeanbauländer abgelegt.

Kurzer Rückblick


Detlef Cordts, ein engagierter Kameramann der für die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten häufig in Guatemala Dokumentationen über die Geschichte der Mayas gedreht hat, entdeckte diesen hochwertigen Kaffee in Lampocoy. Ernüchtert über die schlechten Lebensverhältnisse der Kaffeebauern vor Ort plante er, den Kaffee von dort direkt zu den deutschen Kaffeeröstern zu bringen. Durch den Direkthandel wollte er die Situation der Menschen vor Ort zu verbessern, die ihren Kaffee ausschließlich zu niedrigsten Preise an die fliegenden Kaffeehändler, die sogenannten Coyoten, verkaufen konnten.

Zufriedenheit bei den Bauern und den Röstern


Jutesäckchen Jetzt kann man feststellen, das Projekt ist etabliert. Die Bauern haben für ihre Ernte 35 % mehr erlösen können, als am Weltmarkt für den Kaffee geboten worden wäre. Geld, welches vor Ort dringend benötigt wird, um die alten Werkzeuge (Entpulper und Fermentationsbecken) endlich erneuern zu können. Daneben blieb Geld übrig, um in die Schule und in die Gesundheitsstation zu investieren. Neben den Erlösen durch den Verkauf ihres Kaffees haben Spendengelder die Situation weiter entschärft. Viele Kaffeeröster haben Geld gespendet um neues Saatgut, biologischen Dünger oder Werkzeuge zu kaufen.

Die nächste große Herausforderung ist der Umbau der Wasseraufbereitungsanlage. Um den Kaffee zu waschen werden große Mengen Wasser benötigt. Dieses Wasser wird umweltschonend gereinigt um es wieder verwenden zu können. Das senkt zum einen die Kosten in der Aufbereitungsanlage zum anderen schont es die Umwelt. Wasser ist eine teure Ressource in Guatemala.

Kaffeesack Lampocoy Mittlerweile sind die Plantagen in Lampocoy so gut aufgestellt, dass ihnen der Kaffeerost, der dieses Jahr in Südamerika ein Problem ist, nichts anhaben kann. Kaffeerost ist eine Pilzerkrankung der Kaffeesträucher, die zuerst die Blätter und dann die Frucht angreift und zerstört. In Lampocoy haben die Bauern es geschafft ohne chemische Spritzmittel, sondern nur durch den Anbau von Mischkulturen und ständiger Pflege sowie Nachschnitt der Pflanzen, den Schädlingsbefall zu verhindern.

Detlef Cordts hat alle Plantagen mit dem GPS-Empfänger genau vermessen. Die Längen- und Breitengrade finden sich auf dem Kaffeesack wieder - auch eine Art der Rückverfolgung des Kaffees. Er betreibt mit den Agronomen vor Ort einen großen Aufwand, um die Herkunft des Kaffees hervorzuheben und die Qualität des Produktes ständig zu verbessern. Nach anfänglichem „Misstrauen“ der Bauern - zu oft wurden ihnen falsche Versprechungen gemacht - hat es Detlef geschafft, ein Team von gut qualifizierten Farmern aufzubauen. Sie haben erkannt, das ihnen hohe Qualität langfristig hohe Preise im Verkauf und dadurch einen besseren Lebensstandard sichert.

Mittlerweile hat das Projekt internationale Anerkennung gefunden. In ganz Europa wird der Kaffee aus Lampocoy erfolgreich durch die Qualitätsröster vermarktet. Auch die SCAE ist auf diesen speziellen Kaffee aufmerksam geworden.

Internationale Auszeichnung für das Projekt


Kaffeestrauch Die SCAE (Speciality Coffee Association of Europe) hat die Bauern für das Kaffeeprojekt Lampocoy mit einem Preis ausgezeichnet. Der „Changing Lives at Origin Award“ wurde im Sommer in Nizza direkt an die Farmer verliehen, weil sie sich in überragender Weise um den Umweltschutz und die Steigerung der Kaffeequalität in ihrem Anbaugebiet bemühen. Voller Stolz hat Dona Milva den Preis nach Lampocoy gebracht.

Das kleine Dorf Lampocoy im östlichen Guatemala, nahe der Grenze zu Honduras, ist gerade dabei, sich einen Namen im weltweiten Markt für Spezialitätenkaffee zu machen. Wir sind froh, ein Teil dieses Kaffeeprojekts zu sein und bedanken uns auf diesem Weg für ihre gute Unterstützung durch den Kauf dieses Kaffees.

Als kleines Dankeschön bieten wir ihnen den Kaffee ab 12.10.2013 bis zum 31.10.2013 zu einem besonders günstigen Preis an. Die beste Gelegenheit für alle, die diesen Kaffee noch nicht probiert haben, sich von der Qualität zu überzeugen.

Wer sich tiefergehend über das Projekt informieren möchte, kann uns jederzeit gerne kontaktieren. Die Webseite von Detlef Cordts zeigt alle Fakten und einige interessante Videos aus Lampocoy.
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