Frisch gerösteter Kaffee ist ein echtes Naturprodukt. Mehr als 800 Aromastoffe sorgen für seinen unverwechselbaren Geschmack. Doch diese feinen Aromen sind empfindlich: Sauerstoff, Licht, Wärme und Feuchtigkeit können dafür sorgen, dass dein Kaffee schon nach kurzer Zeit an Frische verliert.
Mit der richtigen Lagerung bewahrst du das volle Aroma deiner Lieblingsröstung – vom ersten bis zum letzten Schluck.
Kaffeebohnen enthalten wertvolle Öle und Aromastoffe. Sobald Kaffee mit Sauerstoff in Kontakt kommt, beginnt ein natürlicher Oxidationsprozess. Die Folge: Die Aromen bauen sich langsam ab und der Kaffee schmeckt flacher und weniger intensiv. Besonders empfindlich ist bereits gemahlener Kaffee. Durch die größere Oberfläche gehen die Aromastoffe deutlich schneller verloren.
Frischer Röstkaffee ist sehr empfindlich. Vor allem, wenn er gemahlen ist. Die feinen ätherischen Öle und die aromatischen Bestandteile des Kaffees oxidieren an der Luft. Beschleunigt wird der Vorgang durch Licht, genauer gesagt durch die UV Strahlung im Sonnenlicht. Gemahlener Kaffee zieht zudem Feuchtigkeit geradezu an. Deshalb sollte man den Kaffee immer möglichst trocken und lichtgeschützt lagern.
Gemahlener Kaffee verliert schnell an seinen wertvollen Aromastoffen. Kaufen Sie möglichst Kaffeebohnen. Investieren Sie in die Anschaffung einer Kaffeemühle. Der geschmackliche Vorteil von frisch gemahlenem Kaffee ist überwältigend.
Mahlen sie jeweils nur die Menge Kaffeebohnen, die sie zum sofortigen Aufguss benötigen.
Decken sie ihren Bedarf an Röstkaffee nur für vier bis sechs Wochen. Gemahlener Kaffee sollten sie besser innerhalb von 14 Tagen aufbrauchen. Lassen sie die Kaffeetüte so lange wie möglich geschlossen. In der verschweißten Packung hält sich der Kaffee am besten. Vor allem, wenn es eine Verpackung mit einem Aromaschutzventil ist. Den restlichen Vorrat stellen sie an einen kühlen Ort. In der Vorratskammer findet sich meistens ein guter Platz.
Packen Sie die geöffnete Kaffeetüte samt Inhalt in eine luftdicht verschließbare Kaffeedose. Das schützt den Kaffee wirkungsvoll vor Sauerstoff und Sonnenlicht. Stellen Sie die Dose einfach in ihren Küchenschrank.
Benutzen Sie eine Metall- oder Keramikdose mit einer Gummidichtung. Plastikdosen eignen sich nicht so gut, da sie einen Eigengeruch haben können.
Wir können das nur mit einem klaren ‚Nein‘ beantworten. Kaffee ist hydrostatisch. Das heißt: Er zieht Feuchtigkeit und Gerüche magisch an. Sie möchten sicher nicht, dass der Kaffee nach Wurst und Käse schmeckt.
Ausserdem bildet sich durch den Temperaturunterschied zwischen Kühlschrank und Wohnung leicht Kondenswasser. Den Effekt kennen sie, wenn sie eine gekühlte Flasche Wasser aus dem Kühlschrank auf den Tisch stellen.
Wenn man einige Regeln beachtet - grundsätzlich Ja. Wenn es denn unbedingt sein muss, frieren sie ausschließlich Kaffeebohnen ein. In gefrorenem Zustand wird die Oxidation von Kaffeeölen und -fetten vermieden. Achten Sie auf jeden Fall darauf, das sie ihn möglichst langsam auftauen, um die Bildung von Kondenswasser zu vermeiden.