Der Beitrag: Costa Rica Tarrazú - das beste Anbaugebiet Costa Ricas wurde am Sonntag, 28. Mai 2017 veröffentlicht und unter Kaffeeanbauländer abgelegt.

Acht Anbauregionen – Ein Land wie geschaffen für den Kaffeeanbau


Costa Rica (spanisch für „Reiche Küste“) blickt auf über 150 Jahre Kaffeegeschichte und –kultur zurück. In acht verschiedenen Anbauregionen werden, überwiegend von kleinen Farmerfamilien, hochwertige Arabica Kaffees angebaut. Zu dem wohl bekanntesten Anbaugebiet gehört Tarrazú. Es ist eins der beliebtesten und renommiertesten Anbaugebiete der Welt.

Bei ganzjährigen Temperaturen von 17 bis 28 Grad wachsen 80 % der costaricanischen Kaffees zwischen 800 und 1600 Metern. Der jährliche Niederschlag von bis zu 3000 mm und die schattenspendenden tropischen Wäldern geben ihr übrigens dazu, dass die Arabica Kaffeepflanze unter besten Voraussetzungen wachsen kann.

Nachdem der Kaffee unter besten klimatischen Bedingungen gewachsen ist, wird er zwischen November bis März geerntet. Die Ernte erfolgt bei den qualitätsorientierten Kleinfarmern ausschließlich per Hand. Die anschließende Aufbereitung erfolgt meistens gewaschen. Einige Farmer bereiten ihre Kaffees auch semi-washed auf. Je nach Höhenlage dauert die Fermentation zwischen 2 bis 15 Stunden. Die abschließende Trocknung der Kaffeebohnen erfolgt auf Betonböden in der Sonne. Nach dem anschließenden polieren und sortieren, macht sich der Rohkaffee, in meist wunderschön bemalten Säcken, auf die Reise zu seinen Kaffeeliebhabern.

Robusta Kaffee – nein danke!


In Costa Rica werden ausnahmslos Arabica Kaffees angebaut. Über 400 Millionen Kaffeebäume wachsen in dem lateinamerikanischen Land. Die häufigste Varietät ist der Caturra. Aber auch die Varietäten Catuai und Mondo Novo findet man in manchen Anbauregionen.

Die Regierung von Costa Rica ließ 1989 den Anbau von Robusta Kaffee per Gesetz verbieten. Dieses Gesetz gilt noch heute und soll den hohen Qualitätsanspruch, den die Ticos (umgangssprachlich für die Einwohner Costa Ricas) an ihren Kaffee haben, gewährleisten. Auf Qualitätskaffee aus Costa Rica findet man häufig die Kennzeichnung SHB (=strictly hard bean). Dies bedeutet, dass es sich um Kaffee handelt der in Höhenlagen von über 1.300 Metern angebaut wird.

Costa Rica Tarrazú – Der Riesling des Kaffees


Der Costa Rica Tarrazú ist ein Hochlandarabica und wächst bei gut 1.500 m auf nährstoffreichen Vulkanböden. Da die Kaffeeplantage im Hang liegt, ist die Pflege und Ernte äußerst mühsam und reine Handarbeit. Eine Arbeit die sich lohnt.

Der Costa Rica Tarrazú ist von ausgesprochen hoher Qualität und geprägt von einem extravagantem Aroma. Ein lebhafter Kaffee mit floralen Noten und fruchtiger Säure. Seine Aromen von tropischen Früchten und sein voller ausgewogener Körper machen ihn zu einem wahren Geschmackserlebnis. Schmecken Sie das Temperament von Lateinamerika in ihrer Tasse.
Weiße Kaffeeblüten in der besten Anbauregion Tarrazu in Costa Rica
In Costa Rica werden ausnahmslos Arabicakaffees angepflanzt. Die reifen roten Kaffeekirschen werden per Hand geerntet
Kaffeesack von der Plantage La Pastora aus Costa Rica.


Kaffeetasse mit köstlichem Costa Rica Tarazzu
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